Wie alles begann
Meine ursprüngliche Motivation war simpel: Bei der von mir verwendeten Praxissoftware waren mir einige Dinge zu kompliziert, der Funktionsumfang hat oft nicht zu meinem Arbeitsalltag gepasst und essenzielle Features fehlten schlichtweg. Daher habe ich vor einiger Zeit angefangen, kleinere technische Lösungen nur für mich selbst zu bauen.
Eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, die ich davor mühsam in Excel gepflegt habe, eine klare Übersicht über offene Rechnungen und ein unkomplizierter E-Mail-Versand waren die ersten Schritte. Irgendwann wuchs das Projekt: Plötzlich kamen mobile Smartphone-Funktionen wie das Fahrtenbuch oder das Abfotografieren von Belegen dazu. Ich experimentierte in den Nächten mit lokaler Künstlicher Intelligenz (LLM), um Diktate zusammenzufassen, ohne den Datenschutz zu verletzen.
Vor über 25 Jahren habe ich das Programmieren in der HTL gelernt und nebenbei immer wieder Web-Projekte gebastelt. Mit neuen Technologien (wie KI-gestütztem Programmieren) öffneten sich jedoch plötzlich ungeahnte Möglichkeiten. In hunderten Stunden Entwicklungsarbeit wurde aus den vielen Einzellösungen schließlich ein großes, in sich greifendes Ganzes: Praxido. Zuerst nur für mich selbst gedacht, haben mich Kolleg:innen und Freund:innen schließlich motiviert, die Software weiterzuentwickeln und sie "auf den Markt" zu bringen.